Das Universale Haus der Gerechtigkeit richtet eine Botschaft an die Bahá’í in Ägypten27. December 2006 Haifa, Israel, 26. Dezember 2006 (Bahá'í World News Service) – Das Universale Haus der Gerechtigkeit, das höchste Leitungsgremium des Bahá’í-Glaubens, hat eine Botschaft an die Bahá’í in Ägypten gerichtet. Sie bezieht sich auf das Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts in Kairo vom 16. Dezember. Das Urteil bestätigte eine diskriminierende Verfahrensweise der Regierung gegenüber den Bahá’í bei der Vergabe von Personalausweisen. Die Richtlinie der Regierung versetzt die Bahá’í in die unhaltbare Lage, dass sie entweder falsche Angaben zu ihrer Religionszugehörigkeit machen oder dass sie ihre Personalausweise abgeben. Die Ausweise sind Voraussetzung für den Zugang zu den meisten Bürgerrechten wie beispielsweise zu Ausbildung, Finanzdienstleistungen und darüber hinaus medizinischer Versorgung.
Brief des Universalen Hauses der Gerechtigket an die ägyptischen Bahá'í (PDF)
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