UNO über Gewalteskalationen gegen Bahá’í im Iran besorgt24. December 2006 Wien/New York – Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am 19.Dezember 2006 eine Resolution verabschiedet, in der tiefe Besorgnis über die Menschenrechtslage im Iran, insbesondere auch bezüglich der Gewalteskalationen gegen die Bahá’í geäußert wird.
So verurteilen die Vereinten Nationen iranische Pläne, Daten über jedes Gemeindemitglied der Bahá'í zu sammeln, ebenso wie die Zunahme willkürlicher Inhaftierungen, die Zerstörung religiöser Stätten und das Verweigern eines öffentlichen Gemeindelebens. Darüber hinaus bemängelt die Resolution, dass die Bahá'í de facto aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, da ihnen der Zugang zu höherer Bildung, Beschäftigung, Pensionen, adäquater Unterbringung und andere Leistungen verweigert werden.
Die Vereinten Nationen fordern den Iran auf, alle Formen von gesetzlicher und alltäglicher gesellschaftlicher Diskriminierung aus religiösen, ethnischen und sprachlichen Gründen sowie jegliche Menschenrechtsverletzungen gegen Angehörige von Minderheiten zu beseitigen.
Für die Resolution stimmten 72, dagegen 50 Staaten. 55 Länder enthielten sich der Abstimmung. Es ist die 19.Resolution der UNO-Vollversammlung seit 1985, welche die Sorge über die Menschenrechtslage im Iran ausdrückt und besonders auch auf die Unterdrückung der Bahá’í hinweist..
Office of External Affairs des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Österreich |
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