Europäisches Parlament besorgt über die Unterdrückung der Bahá’í im Iran23. November 2006 Straßburg/Wien - Das Europäische Parlament hat in einer vor kurzem verabschiedeten Resolution seine „ernsthafte Besorgnis über die Verschlechterung der Menschenrechtslage im Iran seit der Amtsübernahme von Präsident Ahmadinedschad im Juni 2005,“ geäußert.
Weiters wird in der am 16.November 2006 in Strassburg verabschiedeten Resolution die Besorgnis über die Diskriminierung der Bahá’í im Iran, der größten religiösen Minderheit des Landes, ausgedrückt.
In der Resolution wird kritisiert,
„dass außer dem Islam nur die Lehre des Zarathustra, das Christentum und der Judaismus vom Gesetz als Religionen anerkannt werden, diejenigen jedoch, die nicht anerkannte Religionen praktizieren wie Baha´i und Sufis, diskriminiert und gewaltsam unterdrückt werden;... dass insbesondere die Baha’i ihre Religion nicht ausüben können und ihnen darüber hinaus auch alle Bürgerrechte (z. B. auf Eigentum und weiterführende Ausbildung) verweigert werden,...“.
In der Resolution fordern die EU-Parlamentarier die iranischen Behörden dazu auf,
Die österreichische Bahá’í-Gemeinde hofft, dass diese Resolution des Europäischen Parlaments, die mit 60 zu 0 Stimmen und drei Enthaltungen angenommen wurde, zu einer Verbesserung der bedrohlichen Lage der Bahá’í im Iran beiträgt.
Ottilie Käfer
OFFICE OF EXTERNAL AFFAIRS DES NATIONALEN GEISTIGEN RATES DER BAHÁ’Í IN ÖSTERREICH
Weitere Informationen auf der Website des Europäischen Parlaments. |
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