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Erneute Festnahmen im Iran


22. June 2006

Hamadan, Iran – Die iranische Regierung setzt ihre Verfolgungskampagne gegen die Bahá’í im Iran offensichtlich weiter fort. Vergangenen Sonntag wurden drei Bahá’í in Hamadan, im Nordwesten Irans, verhaftet.




Laut Informationen des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Österreich, Office for External Affairs, hatten Regierungsbeamte am Sonntag gleichzeitig die Wohnungen von drei Bahá’í in Hamadan durchsucht und Computers, Bücher und Bahá’í-Dokumente konfisziert. Nach etwa vier Stunden verließen sie die Wohnungen und führten die Bahá’í ab. Über deren Aufenthalt ist derzeit nichts bekannt; ebenso wenig über den Verbleib von Herrn Fardin (Farzin) Ghaffari, der am 13.Juni 2006 in Sanandaj verhaftet wurde.

 

In den jüngsten Verhaftungen in Hamadan und Sanandaj so wie in der Welle von Verhaftungen von 54 Bahá’í am 19.Mai 2006 (siehe Bericht hier) sind unheilvolle Signale dafür zu sehen, dass die iranische Regierung ihre Unterdrückung der größten religiösen Minderheit des Landes fortsetzen will.

 

Weitere Informationen:

www.bahai.org/iranthreat

 

Dokumente:

 

Vereinte Nationen - Pressemitteilung - Sonderberichterstatterin für Religions- und Glaubensfreiheit

 

Statement der Internationalen Bahá’í-Gemeinde - Sonderberichterstatterin für religiöse Freiheit bei den Vereinten Nationen drückt Sorge um Bahá'í im Iran aus

 

Stellungnahme von Bani Dugal, Hauptrepräsentantin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde bei den Vereinten Nationen

 

Irans geheimer Unterdrückungsplan

 


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