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Weißes Haus besorgt über die Situation der Bahá’í im Iran


24. March 2006

Washington, 29. März 2006 - Bei der Pressekonferenz des Weißen Hauses am 28. März sagte Präsidentensprecher Scott McClellan, US-Präsident George W. Bush wäre besorgt über die jüngste Pressemitteilung der UNO, dass sich die Verfolgung der Bahá’í durch die Regierung im Iran verstärkt hätte.




 

In Beantwortung einer Frage eines Journalisten forderte Herr McClellan das iranische Regime auf, die Religionsfreiheit aller Bürger zu respektieren und wies darauf hin, dass der Präsident die Situation der Bahá’í genau mitverfolgen würde. Er sagte, die Vereinigten Staaten würden sich weiterhin dazu äußern und andere Länder in der Region sowie die Vereinten Nationen mahnen, die Rechte der Bahá’í und anderer religiöser Minderheiten im Iran zu verteidigen.

 

Nachfolgend ein Auszug aus der Pressekonferenz zum Thema der Situation der Bahá’í Iran:

 

Frage: „Scott, die UNO-Sonderberichterstatterin für Religions- und Glaubensfreiheit hat erklärt, sie wäre sehr besorgt, dass die iranische Regierung die Verfolgung der 300.000 Mitglieder der Bahá'í-Religion in jenem Land intensivieren würde. Was ist die Mitteilung des Präsidenten zu diesem Thema an die Regierung des Iran?“

 

Scott McClellan: „Wie Sie hervorheben, hat sie [die UNO-Sonderberichterstatterin für Religions- und Glaubensfreiheit] ihre Sorge ausgedrückt, dass sich die Situation in Bezug auf religiöse Minderheiten, wie die der Bahá'í, im Iran verschlechtern würde. Wir teilen diese Sorge. Wir fordern die Regierung im Iran auf, die Religionsfreiheit aller ihrer Minderheiten zu respektieren und sicherzustellen, dass diese Minderheiten ihren religiösen Glauben ohne Diskriminierung oder Angst frei ausüben können. Und wir werden weiterhin die Situation der Bahá'í im Iran sehr genau beobachten, und uns für sie einsetzen, wenn ihre Rechte ihnen vorenthalten werden sollten.“

 

Frage: „Welchen Druck, empfehlen Sie, sollten andere Länder auf den Iran ausüben?“

 

Scott McClellan: „Ich denke, wir werden mit den Botschaften in dieser Region sprechen und dieses Thema bei ihnen und ihren Regierungen betonen. Wir werden weiterhin die Stimme erheben und die Behandlung der Bahá’í bei den Vereinten Nationen und anderen Organisationen hervorheben und verlangen, dass all diejenigen, die irgendeine Art von Einfluss auf Teheran haben, die Rechte der Bahá’í und anderer religiösen Minderheiten verteidigen.“

 

Die volle Abschrift der Pressekonferenz des Weißen Hauses vom 28. März finden Sie unter

 

www.whitehouse.gov/news/briefings.



Original Artikel: news.bahai.org/story.cfm






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